Am 3. und 4. Mai trafen sich in Berlin wieder Konzepter aus dem ganzen deutschsprachigen Raum auf der IA-Konferenz.

Von Aperto waren diesmal vier Kollegen mit Vorträgen bzw. Workshops vertreten. Inzwischen sind die Präsentationen online.
Kundenworkshops lebendig und produktiv gestalten
Am Vortag zur Konferenz zeigte Stefan Freimark (Senior-Konzepter) in einem halbtägigen Workshop, wie bei Kundenterminen die beteiligten Stakeholder besser eingebunden werden können. In verschiedenen Übungen probierten die 21 Workshop-Teilnehmer beispielsweise Brainwriting und Pinnwandmoderation aus, um das Meinungsbild der Gruppe zu ermitteln. Mit dieser Methode stellt der Moderator zugleich sicher, dass alle Anwesenden zu Wort kommen. Im weiteren Verlauf wurden Personas erstellt sowie mit Killerphrasen-Pingpong schwierige Situationen geübt. Dabei kam es zu lebhaften Diskussionen, und die Teilnehmer steuerten auch ihre eigenen Erfahrungen bei.
Slideshare: Präsentation von Stefan und Vorbereitungsdokument
Umsetzungsstrategien für Cross-Platform Projekte
Klaus Rüggenmann (Creative Director Konzeption) berichtete von den Erfahrungen, die wir mit plattformübergreifenden Projekten gemacht haben. »Responsive Webdesign« ist zwar kein neuer Trend mehr, aber immer noch in aller Munde – allerdings nicht immer die beste Wahl. In seinem Vortrag zeigt er, wann Responsive Webdesign eine gute Grundlage ist, und wann Device-Templates oder Plattformlösungen wie Sevenval oder Netbiscuits zu besseren Ergebnissen führen (oder Mischformen). Apps sollten dagegen eingesetzt werden, wenn damit konkrete Usecases gelöst werden können und eine längerfristige Pflege sichergestellt ist.
Slideshare: Präsentation von Klaus
Mach dich nützlich und sieh gut aus dabei!

Am Samstag stellte Rupert Platz (Executive Creative Director) die These auf, dass es nicht mehr genügt, Markenversprechen und Nutzen zu trennen. Stattdessen führen Branded Services durch nützliche Funktionen und ein erstklassiges Nutzenerlebnis zu nachhaltiger Markenbindung und Verbreitung. Ein Beispiel hierfür ist Nike+ Running, bei dem Werbung, Service und Produkte ineinaner übergehen. Rupert zeigt in einem Sieben-Punkte-Plan, wie solche Branded Service geschaffen werden können.
Slideshare: Präsentation von Rupert
Die Design Studio-Methode

Direkt im Anschluss folgte Leonie Lentz (Creative Director Konzeption) mit der Vorstellung einer Ideation-Methode. Ein Design Studio ist ein halbtägiger oder auch mehrtägiger Workshop, in dem alle am Projekt beteiligten Disziplinen zusammen kommen. Zu Beginn generieren die Teilnehmer möglichst viele Ideen. Im weiteren Verlauf geht es darum, aus 80 Ideen zwei richtig gute Ideen zu machen. Dabei werden in mehreren Runden die Schritte Skizzieren, Präsentieren und Kritisieren durchlaufen. Einfache Regeln helfen dabei, eine kollaborative Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Mit einem Design Studio können Teams schnell mehrere Richtungen explorieren, Wissen teilen, ein gemeinsames Verständnis erlangen, und außerdem die Verantwortung für das große Ganze und den Team-Zusammenhalt stärken.
Slideshare: Präsentation von Leonie
Die Beiträge unserer Kollegen und auch die After-Conference-Party am Freitag kamen offenbar super bei den IA-Konferenzteilnehmern an. Hier ein Auszug des tollen Feedbacks:

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Kollegen fürs Zuhören, Mitmachen und Mitfeiern! Gerne wieder!
Responsive Design ist zu einem Qualitätsstandard für zeitgemäße Websites geworden. Diesen zu erreichen ist anspruchsvoll. Auf dem Weg dorthin entstehen schnell selbstproduzierte Workflow-Probleme – insbesondere bei großen Agenturen, großen Kunden und arbeitsteiligen Projektteams.


