IA Konferenz 2013: Schön war’s!

Am 3. und 4. Mai trafen sich in Berlin wieder Konzepter aus dem ganzen deutschsprachigen Raum auf der IA-Konferenz.
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Von Aperto waren diesmal vier Kollegen mit Vorträgen bzw. Workshops vertreten. Inzwischen sind die Präsentationen online.

Kundenworkshops lebendig und produktiv gestalten
Am Vortag zur Konferenz zeigte Stefan Freimark (Senior-Konzepter) in einem halbtägigen Workshop, wie bei Kundenterminen die beteiligten Stakeholder besser eingebunden werden können. In verschiedenen Übungen probierten die 21 Workshop-Teilnehmer beispielsweise Brainwriting und Pinnwandmoderation aus, um das Meinungsbild der Gruppe zu ermitteln. Mit dieser Methode stellt der Moderator zugleich sicher, dass alle Anwesenden zu Wort kommen. Im weiteren Verlauf wurden Personas erstellt sowie mit Killerphrasen-Pingpong schwierige Situationen geübt. Dabei kam es zu lebhaften Diskussionen, und die Teilnehmer steuerten auch ihre eigenen Erfahrungen bei.
Slideshare: Präsentation von Stefan und Vorbereitungsdokument

Umsetzungsstrategien für Cross-Platform Projekte
Klaus Rüggenmann (Creative Director Konzeption) berichtete von den Erfahrungen, die wir mit plattformübergreifenden Projekten gemacht haben. »Responsive Webdesign« ist zwar kein neuer Trend mehr, aber immer noch in aller Munde – allerdings nicht immer die beste Wahl. In seinem Vortrag zeigt er, wann Responsive Webdesign eine gute Grundlage ist, und wann Device-Templates oder Plattformlösungen wie Sevenval oder Netbiscuits zu besseren Ergebnissen führen (oder Mischformen). Apps sollten dagegen eingesetzt werden, wenn damit konkrete Usecases gelöst werden können und eine längerfristige Pflege sichergestellt ist.
Slideshare: Präsentation von Klaus

Mach dich nützlich und sieh gut aus dabei!
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Am Samstag stellte Rupert Platz (Executive Creative Director) die These auf, dass es nicht mehr genügt, Markenversprechen und Nutzen zu trennen. Stattdessen führen Branded Services durch nützliche Funktionen und ein erstklassiges Nutzenerlebnis zu nachhaltiger Markenbindung und Verbreitung. Ein Beispiel hierfür ist Nike+ Running, bei dem Werbung, Service und Produkte ineinaner übergehen. Rupert zeigt in einem Sieben-Punkte-Plan, wie solche Branded Service geschaffen werden können.
Slideshare: Präsentation von Rupert

Die Design Studio-Methode
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Direkt im Anschluss folgte Leonie Lentz (Creative Director Konzeption) mit der Vorstellung einer Ideation-Methode. Ein Design Studio ist ein halbtägiger oder auch mehrtägiger Workshop, in dem alle am Projekt beteiligten Disziplinen zusammen kommen. Zu Beginn generieren die Teilnehmer möglichst viele Ideen. Im weiteren Verlauf geht es darum, aus 80 Ideen zwei richtig gute Ideen zu machen. Dabei werden in mehreren Runden die Schritte Skizzieren, Präsentieren und Kritisieren durchlaufen. Einfache Regeln helfen dabei, eine kollaborative Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Mit einem Design Studio können Teams schnell mehrere Richtungen explorieren, Wissen teilen, ein gemeinsames Verständnis erlangen, und außerdem die Verantwortung für das große Ganze und den Team-Zusammenhalt stärken.
Slideshare: Präsentation von Leonie

Die Beiträge unserer Kollegen und auch die After-Conference-Party am Freitag kamen offenbar super bei den IA-Konferenzteilnehmern an. Hier ein Auszug des tollen Feedbacks:

tweets

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Kollegen fürs Zuhören, Mitmachen und Mitfeiern! Gerne wieder!

Das Schwierige an Responsive Design ist nicht das Design, sondern der Arbeitsablauf

Responsive Design ist zu einem Qualitätsstandard für zeitgemäße Websites geworden. Diesen zu erreichen ist anspruchsvoll. Auf dem Weg dorthin entstehen schnell selbstproduzierte Workflow-Probleme – insbesondere bei großen Agenturen, großen Kunden und arbeitsteiligen Projektteams.

Responsive Design – nicht nur das Design, sondern auch der Workflow muss flexibel sein

Eine Website responsive zu gestalten fordert Designern, Konzeptern und Frontend-Entwickern vieles ab. Die größten Anstrengungen sind dabei aber nicht leistungsfähiges CSS, fluides Design oder flexibles Layout, sondern der Responsive-Workflow. Hier entstehen die Probleme, die anstrengend sind. Fehler in der Herangehensweise und in der Zusammenarbeit führen schnell mal zu einem doppelt so teurem Projekt oder einer Website, die dürftig funktioniert und miserabel performt.

Responsive Webdesign ist dabei nicht das Problem. Das Problem sind falsche Erwartungen, veraltete Prozesse und schlechte Gewohnheiten.

Die größten Responsive-Design-Workflow-Fehler:

  1. Design in 3 Versionen denken
  2. Kann man dieses fertige Design responsive umsetzen?
  3. Responsive im 2. Release
  4. Responsive Design ohne den Kunden machen
  5. Desktop first
  6. Unter Kopfhören verstecken
  7. Responsive ist ganz easy
  8. Ich kann alles kontrollieren: Jeden Pixel bei jeder Auflösung
  9. Mit Responsive Design wird alles viel komplizierter und viel aufwendiger

Weiterlesen online oder in der aktuellen Ausgabe von Screenguide

Screenguide Ausgabe 17 – Qualität “Responsive Design – Der optimale Workflow” (PDF)
Kaufempfehlung für die gelungene aktuelle Ausgabe zu Qualität: An ausgewählten Kiosken, online oder im App Store

Die Directors-Cut-Version: Responsive Design Workflow-Probleme: Wir können davon lernen, wie wir Projekte machen wollen

Timo Wirth, Frontend Director, aperto Berlin

Corporate Publishing und Corporate Design

PLANTAGE hat sich mit zwei Projekten in Sachen Markenauftritt ausgetobt.
Für JACKS beauty department entstand das Magazin JACKS beauty issue. Beim Radiosender 94,3 rs2 sorgte PLANTAGE  gleich für ein Facelift des gesamten Auftritts. Die Meldung dazu findet Ihr hier.

JACKS beauty issue

JACKS beauty issue

94,3 rs2

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Arne mit einem Fachartikel auf contentmanager.de

Unser ECD Arne Braun hat auf contentmanager.de über den neuen Styleguide der Bundesregierung berichtet.
Contentmanager

Ein Klick aufs Bild führt euch zum kompletten Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

PLANTAGE BERLIN für PINK PEPPER & GRAPEFRUIT

Vogelgezwitscher, Sonnenschein und die Leute ziehen die Mundwinkel wieder nach oben: Wir sind den Winter los! Für den passenden Duft zur Frühlingslaune wirbt PLANTAGE: Die jüngste Kreation PINK PEPPER & GRAPEFRUIT von 4711 ACQUA COLONIA kommt mit einer neuen Kampagne in den Handel. Der spanische Illustrator Gabriel Moreno hat dafür wieder ein zauberhaftes Motiv entworfen. Hier findet Ihr die Pressemeldung zum Start der Kampagne.

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