Archiv für die Kategorie „Hausdurchsage“

Augmented Reality für das Festival of Lights

Freitag, 8. Oktober 2010

Augmented Reality (AR), die Anreicherung eines Live-Kamerabildes mit digitalen Zusatzinformationen,  ist aktuell  ein großes Hype-Thema – da lauert oft die Gefahr, vor lauter “Es geht!”-Begeisterung und “Brauchen wir auch!”-Druck mal den Nutzwert  (auch bekannt als “Wozu überhaupt?”-Faktor) aus dem Blick zu verlieren.

Dabei können AR-Anwendungen extrem nützlich sein, etwa um sich mit Hilfe seines Smartphones bei  großflächigen Events oder Installationen mit verstreuten Orten im Raum zu orientieren.  Für uns war das Festival of Lights, das am 13. Oktober in Berlin startet und von Aperto on- und offline betreut wird,  natürlich der ideale Einsatzfall: Eine Anwendung, die Besuchern zeigt,  in welcher Himmelsrichtung und Entfernung sie welche Lichtinstallationen in der Stadt finden können.

Die App wurde von der Technologie- und Designberatung blinktank entwickelt und ist im Apple App Store zu finden:

Festival of Lights AR App für iPhone 3GS und iPhone 4

Kopien sind Komplimente

Montag, 4. Oktober 2010

Natürlich ist es schön, Preise zu gewinnen und in Webdesign-Jahrbücher aufgenommen zu werden, aber die schönste Form der Auszeichnung ist immer noch die Kopie. Wenn zum Bespiel ein Unternehmen aus Salamanca mit dem treffenden Namen „proIDEAS“, beschließt, sich für seinen Internetauftritt das Design unserer Website (inklusive CSS, HTML und Javascript) zu klauen, heißt das zunächst einmal, dass unser Auftritt unter Millionen von anderen Websites als plagiatswürdig erachtet wurde – eine Wahl, die uns ehrt.

Man sollte dann aber natürlich schon so gewitzt sein, nicht auch noch die Inhalte der kopierten Seite ins Netz zu stellen. So erfährt der geneigte Nutzer nämlich auch per Google, dass die ideenreichen Spanier SOS Kinderdorf neu gestalten durften, sich mit der Top-Kreativagentur Plantage verbrüdert haben und einen Mitarbeiter haben, der unserem Senior Konzepter Klaus verblüffend ähnlich sieht

Original: www.aperto.de / Kopie:  www.atweb.es

(Update: Die Kopie wurde leider vom Netz genommen – und der “Plagiator” hat sich in einer spanischen Community zu Wort  gemeldet.)

Plagiat_Startseite_klein

Plagiat_Klaus_klein

Plagiat_Plantage_klein

Slides von der Magnolia Conference

Freitag, 17. September 2010

Die Präsentation der Redner der gestrigen Business- und Technical Tracks auf der Magnolia-Conference sind nun auch online und können hier durchgeklickt werden:

Datenbank mit Goldrahmen

Freitag, 20. August 2010

kgs

In Deutschand ist es verboten, Kunstgegenstände ins Ausland zu überführen, wenn sie unter Kulturgutschutz stehen. Gewusst? Na gut, wir hatten davon auch keine Ahnung, bis wir dieses Projekt hier für den Bundeskulturbeauftragten gemacht haben. Ab sofort haben Zöllner, Kunsthändler und Spediteure eine nützliche Datenbank, um nachzuschauen was über die Grenze darf und was nicht. Muss so etwas funktional und hässlich aussehen? Wir meinten: Nein.

www.kulturgutschutz-deutschland.de

“Barrierefreiheit ist kein Rußpartikelfilter, den man schnell staatlich gefördert nachrüstet”

Dienstag, 30. März 2010

Das Webstandards Magazin redet in der aktuellen Ausgabe mit Timo Wirth (Teamleiter Frontend, aperto AG) über Barrierefreiheit

“Barrierefreiheit sollte bereits innovativer Teil der Strategie sein – im Konzept mitgedacht, im Design kreativ eingesetzt und während der Umsetzung geliebt werden.”

über die Ergebnisse und Hintergründe des Usability-Tests mit Menschen mit Behinderungen für das Portal Einfach teilhaben:

wenn sie nur eine Sache für einen barrierefreien Zugang tun können,
dann Struktur. Eine gute Struktur und klare Überschriften sind die Grundbedingung für eine komfortable Nutzung. Dies gilt sowohl für das Design als auch für den HTML-Code.

und über den blinden Nutzer, den es nicht gibt:

“Es gibt nicht “den blinden Nutzer”. Als Webentwickler sagt man ja gerne so etwas wie: “das ist wichtig für Blinde“ oder „Blinde surfen auf diese Art und Weise”. Wir hatten drei blinde Menschen im Test und alle surften völlig unterschiedlich: die lineare Scannerin, der Pragmatiker und der Analytiker “

Das Interview gedruckt und in voller Länge am Kiosk: Webstandards Magazin